Eigenbluttherapie

Ursprung

Die Behandlung mit eigenem Blut ist ein Zweig in der Alternativen Medizin. Ende des 19. Jahrhunderts begann der Chirurg August Bier, die Heilung von Knochenbrüchen mithilfe einer Injektion von Eigenblut zu beschleunigen, nachdem er feststellte, dass Frakturen schneller zusammenwachsen, wenn sich ein Bluterguss an der betroffenen Stelle bildet.

Verfahren und Methodik

Diese Form der Therapie gehört zu den Reiztherapien. Es wird lediglich eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und wieder an einer anderen Stelle, meist in den Gesäßmuskel oder auch in Akupunktur- oder Schmerzpunkte, injiziert. Das Blut wird vom Körper an dieser Stelle als „fremd“ wahrgenommen und löst somit einen Reiz aus. Eine Entzündung entsteht und der Körper wird dadurch angeregt, zu reagieren und die Selbstheilung zu aktivieren. Prinzip der Therapie ist also die Anregung der körpereigenen regulativen Kräfte.

Bewährte Anwendungsgebiete:

  • Infektanfälligkeit
  • Chron. Entzündungen (Atemwege, Nebenhöhlen)
  • Arthritis
  • Hauterkrankungen (z.B.: Neurodermitis)
  • Asthma
  • Allergien (Heuschnupfen)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Durchblutungsstörungen.
Weitere Therapiemöglichkeiten

Start typing and press Enter to search